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Der Große Falkenstein


Höllbachgespreng / Höllbachfällen

In einer Geländemulde entspringt der Höllbach und stürzt im Höllbachgespreng mit seinen steilen, haushohen Felsbastionen in mehreren Kaskaden und Wasserfällen sowie zahlreichen Rinnsalen hinunter zur Höllbachschwelle. Das Höllbachgespreng flößte unseren Vorfahren Angst und Schrecken ein, denn sie vermuteten in dieser einsamen, wilden Bergregion, mit den von der Schwefelflechte gelb gefärbten Felsüberhängen den Eingang zur Hölle.
 
Urwaldreste

Im Falkensteingebiet gab es mehrere alte Naturschutzgebiete. Schon vor dem 1. Weltkrieg wurden das Höllbachgespreng als ältestes Naturschutzgebiet des Bayerischen Waldes und der Urwaldrest an der Mittelsteighütte als besonders urtümliche Waldteile unter Schutz gestellt. Mit der 1997 erfolgten Einbindung in den Nationalpark Bayerischer Wald wurde die Ausweisung als Naturschutzgebiete hinfällig und deshalb aufgegeben. Weitere Urwaldreste befinden sich am Fuß des Kleinen Falkenstein und in der Umgebung des Ruckowitzschachten.

Schachten

Höhere Berglagen in der Umgebung von Zwiesel sind stellenweise durch ehemalige Viehweiden geprägt . Diese waldfreien "Fenster" im ansonsten geschlossenen Bergwald werden im Bayerischen Wald als "Schachten" bezeichnet. 1963 wurde die letzte Waldweide aufgegeben. Im Nationalpark sind alle bedeutsamen Schachten für die Besucher erschlossen und, obwohl sie im Kerngebiet liegen, auch außerhalb der Wege zu begehen. Am Wanderweg von Zwieslerwaldhaus zum Falkenstein (Markierung Grünes Dreieck) liegt die größte dieser Bergwiesen im Falkensteingebiet, der Ruckowitzschachten. Von hier bietet sich ein besonders schöner Ausblick auf das Massiv des Großen Arber (1456 m), der höchsten Erhebung des Bayerischen Waldes.
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